Die Positionierung der Elektroden bei der antalgischen Stimulation (TENS)

Ein gutes Resultat der Therapie hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann beim einzelnen Patienten unterschiedlich sein.

Die Position der Elektroden kann ohne weiteres die therapeutische Wirksamkeit beeinflussen. Der Therapeut muß dann mit Geduld alle diversen Anlegepositionen versuchen, um dann die wirkungskräftigere und die am weniger für den Patient unangenehme Stelle herauszufinden.

Die Elektroden können wie folgt aufgesetzt werden:

  • Um die algische Gegend herum – ist die meistverwendete Positionierung, und sieht das Aufsetzen eines der Gegend betreffenden proximalen, sowie eines distalen Elektrodens vor, um die schmerzende Umgebung “einzuschließen”.
  • Dem Nervenbündel entlang – wenn der Schmerz keine präzise Lokalisierung aufweist, oder wenn die algische Gegend wegen einer Hyperästhesie des beschädigten Nerves nicht eine Behandlung unterzogen werden kann.
  • In Übereinstimmung mit den Nervenwurzeln – das Aufsetzen der Elektroden erfolgt auf paravertebrale Weise.
  • In Übereinstimmung mit spezifischen Stellen – Stellen der chinesischen Akupunktur, Trigger-Stellen und motorische Stellen. Alle diese Punkte sind durch einen niedrigeren Hautwiderstand gekennzeichnet und sind mittels eines einfachen Stellensuchers leicht identifizierbar. Es gibt in der Literatur viele Texte und Tabellen, die die Akupunkturpunkte zeigen.
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